Menschen, die in einer Abteilung zusammen arbeiten, stellen zunächst eine Gruppe, aber noch kein Team dar. Dabei wird es heute immer wichtiger, dass die Chemie untereinander stimmt.
 

Sachebene

Mitarbeiter müssen relevante Infos reibungslos austauschen und sich bei Fragen und schwierigen Situationen gegenseitig helfen. Dabei geht es auch darum, über den Tellerrand des eigenen Arbeitsbereiches hinauszusehen.
 

Beziehungsebene

Sie ist mindestens ebenso wichtig, meist aber weniger offensichtlich. Funktioniert sie, ist gegenseitiges konstruktives Feedback vorbehaltlos möglich. Mitarbeiter motivieren sich gegenseitig, Zusammenhalt entsteht. Es bildet sich ein Klima, das erfolgreiche, effektive Zusammenarbeit ermöglicht.
 

Vorgehen

Teamentwicklung setzt auf der Sach- und Beziehungseben an. Auf der Sachebene werden Aufgabenzuordnungen und Workflows (also die Arbeitsabläufe und Schnittstellen) überprüft und angepasst. Auf der Beziehungsebene werden Störungen thematisiert und nach Möglichkeit geklärt. Außerdem wird die Fähigkeit, gegenseitig konstruktives Feedback zu geben und anzunehmen, trainiert.
 
Der Weg ist in den meisten Fällen eine Klausur (externe Präsenzveranstaltung) von ca. zwei Tagen, meist verbunden mit einer gemeinsamen Übernachtung. In diese Veranstaltung sind neben den Kerninhalten auch „Gruppenerlebnisse“ in Form gemeinsamer Übungen eingebaut. Anknüpfend an die von den Teilnehmern getroffenen Vereinbarungen begleite ich den Entwicklungsprozess bei Bedarf kontinuierlich in weiteren Veranstaltungen.
 
Gern beziehe ich Ihre Personalentwicklung zum Wissenstransfer in die Organisation der Klausur und als Co-Moderation ein.
 
Die Größe der Gruppe kann je nach Bereichsgröße von 4 bis zu 25 Personen reichen.
 

Ergebnisse

Die Teilnehmer verstehen sich besser untereinander – sie haben sich ausgesprochen, wissen jetzt, warum ihr Gegenüber so handelte und können damit umgehen. Sie haben gemeinsam verbindliche Verhaltensregeln aufgestellt, um die Zusammenarbeit zu vereinfachen. Sie kennen jetzt „Fettnäpfchen“ und „rote Knöpfe“ untereinander und verhalten sich toleranter. Die Beziehungsebene funktioniert, sodass alle Energie in die Sachebene fließen kann.
 

Typische Beispiele

  • Jährlicher „Teamcheck“ einer Abteilung, um Irritationen sowie offene oder verdeckte Konflikte unter externer Moderation zu besprechen und zu klären. In einem Ergebnisprotokoll halte ich die Knackpunkte, Lösungen und besprochenen Maßnahmen mit Verantwortlichen und Zeitschiene fest.
  • Durchführung einer Klimaanalyse. Ausgangspunkt ist das Bedürfnis eines Bereichs, über Zusammenarbeit und Effektivität untereinander zu reden. In der „Klimaanalyse“ setze ich einen standardisierten Fragebogen ein, der von den Teilnehmern anonym ausgefüllt wird. In einer Klausur präsentiere ich die Ergebnisse meiner Auswertung und bespreche sie mit den Mitgliedern des Bereichs. Anhand der aufgezeigten Ansatzpunkte werden Lösungen im Team erarbeitet.
  • Change-Begleitung: Eine Reorganisation führte zur Bildung einer neuen Abteilung – mit neuen Aufgaben, neuen Mitarbeitern und einem neuem Vorgesetzten. Zum gegenseitigen Kennenlernen, um Aufgaben sowie Aufgabenverteilung festzulegen und um Regeln der Zusammenarbeit zu vereinbaren, setze ich auch hier eine Klausur von meist zwei Tagen ein. Beginnend mit einem Kickoff folgen in einem gemeinsam definierten Rahmen weitere Klausuren zur Teambildung.
  • Akute Konflikte in einem Arbeitsbereich: Auf Initiative des Vorgesetzten kommen alle Mitarbeiter des Bereiches in einer Klausur zusammen. Unter meiner Moderation wird das Problem angesprochen. Dabei kommen alle Seiten gleichberechtigt zu Wort und wir erarbeiten gemeinsam eine Lösung.